Nicolas Muller

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trait

Nicolas Muller travaille l’espace, il le façonne de manière ultra-intuitive. Son approche s’apparente à une recherche constante d’équilibre : d’une part, le gribouillis compulsif, battu au marteau, qui emplit l’espace, vous étouffe si vous avez le malheur de respirer ici, de l’autre, la géométrie bariolée ou au contraire, à peine suggérée, découpe au couteau ce brouillard. Les formes se créent et leurs diffusions définissent les limites plastiques et physiques de leur propre condition.
Avec son titre galvaudé, la série de dessins Des bananes est un essai tautologique de la profondeur. Par étapes, il faut, pour avancer, franchir une marche suspendue, deviner les couches successives de la peinture, traverser des perspectives en caressant les murs texturés et, dans un final symbolique, se laisser tomber en spirale dans un trou “plus que noir“. Comme pour soulager ces (ses) efforts,  ou rappeler dans un langage vernaculaire que tout est relatif, l’artiste paraphe son œuvre de ses initiales tristement célèbres et nous pond Des bananes.

Denis Knepper, 2008
Un Quinquennat, les 5 ans d’activité de la galerie Octave Cowbell

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Nicolas Muller bearbeitet den Raum, er formt ihn auf eine sehr intuitive Art. Seine Herangehensweise ähnelt einer stetigen Suche nach einem Gleichgewicht: auf der einen Seite das zwanghaft in den Stein gehauene Gekritzel, das den Raum erfüllt und euch erstickt, wenn ihr das Pech habt, darin zu atmen, auf der anderen Seite die kunterbunte oder rabenschwarze Geometrie, die diesen Nebel mit dem Messer durchschneidet, sobald sie Eingang findet. Formen bilden sich und ihre Verbreitung bestimmt die plastischen und physischen Grenzen ihrer eigenen Beschaffenheit.
Mit ihrem missbrauchten Titel Die Bananen ist die Serie von Zeichnungen ein tautologischer Essay über die Tiefe. Um fortzuschreiten, muss man sich in Etappen zu einem federnden Gang durchringen, die übereinanderliegenden Schichten der Malerei durchdringen, die Perspektiven durchqueren, indem man die Wandoberflächen streichelt, und sich schließlich in einem symbolischen Akt in einen Strudel fallenlassen, der in ein „mehr als schwarzes“ Loch führt. Wie um sich dieser (seiner) Mühen zu entledigen oder zum vertrauten Sprachgebrauch zurückzufinden, dass alles relativ sei, signiert der Künstler sein Werk mit seinen traurig bejubelten Initialen und legt uns Die Bananen.

Denis Knepper, 2008
Zum fünfjährigen Bestehen der Galerie Octave Cowbell
Übersetzung : Waldemar Kesler